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SurgeonsLab gewinnt CHF 150’000 um die Produktion von 4D-Simulatoren zu erhöhen

SurgeonsLab entwickelt und produziert realistische, patientenspezifische Modelle und Simulationen für das Training von mikrochirurgischen Eingriffen und endovaskulären Interventionen sowie zur Validierung neuer medizinischer Geräte. Unter Verwendung medizinischer Bilddaten von realen Patienten erstellt das Berner Medtech-Startup 3D-Simulationsmodelle der Kopfanatomie eines Patienten mit allen erforderlichen Mikroanatomien, einschliesslich funktioneller und physiologischer Eigenschaften. Neurochirurgen nutzen diese Modelle in einem 4D-Simulator, um die Mikrochirurgie zu trainieren und in den Operationssälen präzise Ergebnisse zu erzielen. SurgeonsLab wird die CHF 150’000 verwenden, um die Produktion von 4D-Simulatoren zu erhöhen und den frühen Markteintritt in Übersee zu beschleunigen.

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Die patientenspezifischen und realistischen mikrophysiologischen Phantomgeräte von SurgeonsLab sind eine neuartige Lösung für die medizinische Industrie. Durch den Einsatz additiver Fertigungstechniken kann das Medtech-Startup Neuroblutgefässe mit funktionalen und physiologischen Eigenschaften in weniger als 48 Stunden nach Erhalt der CT-Daten des Patienten herstellen. Mit den 3D-Modellen können Neurochirurgen den klinischen Ablauf in einem Operationssaal nachbilden und die Eingriffe unter realistischen Bedingungen üben.

Im Vergleich zu bestehenden Übungspuppen und Tiermodellen bietet SurgeonsLab die einzige Lösung, die die erforderliche Genauigkeit und die Details für das Training von Mikrochirurgie und katheterbasierten Mikroeingriffen erreicht. Im Jahr 2019 testeten Neurochirurgen am Inselspital Bern den Minimal Viable Prototype (minimal funktionsfähiges Produkt) des Startups und validierten den Simulator für klinische Anwendungen. SurgeonsLab plant eine Produkteinführungsveranstaltung im Juli 2021 am SITEM Insel, Bern, mit Schulungen für Spezialisten und erfahrene Neurochirurgen aus medizinischen Zentren in Europa. Das Startup hat bereits mehrere Vorbestellungen von grossen Branchenführern und renommierten Operationszentren wie dem Inselspital Bern und der Harvard Medical School in den USA erhalten.

SurgeonsLab wurde 2021 von Fredrick Johnson Joseph, der am ARTORG Zentrum für Biomedizinische Ingenieurforschung in Bern promoviert, und Dr. med. David Bervini, einem Neurochirurgen am Inselspital in Bern gegründet. Das SurgeonsLab-Team wird die CHF 150’000 einsetzen, um die Produktion von 4D- Simulatoren zu skalieren und den frühen Markteintritt in Übersee bis Ende 2021 voranzutreiben. „Venture Kick steht ganz oben im Erfolgsbuch von SurgeonsLab und für mich persönlich, um ein erfolgreicher Unternehmer zu werden – vom Akademiker zum CEO. Einfach ausgedrückt: SurgeonsLab als Unternehmen würde ohne den Venture Kick Prozess nicht existieren. Das Training und die Unterstützung des Venture Kick Teams haben uns in den letzten zehn Monaten geholfen, unsere Ziele im Unternehmen zu erreichen, und wir freuen uns, auch in Zukunft mit ihnen zusammenzuarbeiten“, so Fredrick Johnson Joseph, Gründer und CEO von SurgeonsLab.

Über Venture Kick

Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu CHF 150’000 für die Lancierung von Startups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Startups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.

Seit 2007 haben 755 Schweizer Startup-Projekte von Venture Kick CHF 34.25 Millionen erhalten. Mehr als 592 Unternehmen schufen über 8’100 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Startups haben bisher CHF 4,2 Milliarden an Investitionen angezogen, und 53 Startups von Venture Kick setzten sich durch im Ranking der TOP 100 Schweizer Startups 2020.

Im Jahr 2021 wird Venture Kick CHF 5,5 Millionen in Startup-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht.

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Editorial Office

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